Eselin Samubaja


Über Samubaja

Wir erhielten einen Anruf einer Eselbesitzerin aus Berlin. Sie hatte eine Eselin aus Spanien gerettet. Diese Eselin lebte nun bei ihr in einer Kleingartenanlage in Berlin Buchholz. Das Platzangebot war klein, die Eselstute lebte dort in Einzelhaltung. Die Besitzerin wollte die Eselstute gewerblich nutzen - für eine Clownshow.

Als wir vor Ort waren stellten wir sofort den schlechten Ernährungszustand der Eselin fest, bedingt durch die schlechten Zähne von Samubaja. Wir boten der Besitzerin an, die Eselstute bei uns in Paaren aufzunehmen, damit sie ein eselgerechtes Dasein genießen kann. Darüber hinaus vermittelten wir den Kontakt zu einem eselkundigen Tierarzt. Die Besitzerin wollte sich von uns nicht helfen lassen. Sie war der Ansicht, dass wir ihr Geld für die Behandlung der Eselin geben würden... Danach hörten wir, trotz mehrfachen Nachfragen nichts mehr von Samubaja und ihrer Besitzerin.

Im darauf folgenden Frühjahr plötzlich ein Anruf: "Ich könnt den Esel abholen, ich übereigne ihn euch". Auf gut deutsch, sie hat die Eselin abgeschoben, nachdem sie feststellte, dass sie das arme Geschöpf nicht für ihre Zwecke ausnutzen kann.

Wir wandten uns an die Noteselhilfe. Heike Wulke sicherte uns sofort ihre Unterstützung zu und Samubaja ging in das Eigentum der Noteselhilfe über. Die Noteselhilfe übernahm die Kosten für die medizinische Behandlung von Samubaja. Wir, als Pflegestelle der Noteselhilfe, nahmen die Eselstute in unsere Obhut und fuhren sofort los um die weiße Eselin abzuholen. Sie war so geschwächt, dass sie während der 30-minütigen Fahrt auf dem Hänger zusammenbrach. Mit vereinten Kräften konnten wir sie vorsichtig abladen, wonach sie sofort wieder stürzte - sie hatte einfach keine Kraft mehr.

Unser Tierarzt kam sofort, als wir ihm unseren Notfall schilderten. Er verabreichte Infusionen und alles was für die Erstversorgung nötig war. Bei der Kontrolle der Zähne stellte er fest, dass diese zwischenzeitlich gemacht wurden - so fehlerhaft, dass die arme Eselin nun gar nichts mehr fressen konnte und dabei war, zu verhungern. Zudem hatte sie eine lange, schlecht verheilt Wunde auf der Kruppe.

Die weiße Eseldame hatte noch ein weiteres gravierendes Problem. Sie kannte keine anderen Esel und hatte Angst vor ihnen. Sie schien ein Leben lang allein gewesen zu sein, nur umgeben von Menschen, die sie ausgenutzt haben. Sie bekam ihr eigenes Refugium bei uns. Dann vergesellschafteten wir sie behutsam mit unserer alten Lucy. Wir waren überglücklich, als die beiden Eseldamen zu einander fanden und sich anfreundeten.

im Laufe einiger Wochen wurde Samubaja mutiger und wir konnten sie allmählich in die Eselherde integrieren. Sie lebte sichtlich auf und verteidigte ihr Futter vor den anderen Eseln. Lucy und sie blieben weiterhin sehr enge Freundinnen.

Samubaja erlebte noch einige Monate bei uns und durfte hier einfach Esel sein. Sie lebte in der Herde, bis sie eines Nachts einschlief und nicht mehr erwachte. Sie war nur acht Monate bei uns, doch in dieser Zeit konnte sie, vermutlich das erste Mal in ihrem Eselleben erfahren, was es heißt, geliebt und umsorgt zu werden.

 

MEIN PROFIL

Name: SAMUBAJA
Alter/Jahrgang:  
Geschlecht: Stute
Rasse/Typ:  
Farbe: weiß
Größe: --- cm
Gewicht: --- kg
Talente:  
Erfahrung:  
Samubaja in ihrer Freizeit
(Bildrechte: Jenny May)

Wichtige Informationen

Alle Veranstaltungen beginnen um 11.00Uhr.

Patenschaften können übernommen werden.

Gutscheine für unsere Angebote sind wieder erhätlich.

Hinweis:
Es sind bis Oktober keine Wochenend und Feiertsgstermine für Wanderungen mehr vorhanden.

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Ihr Eselfreunde im Havelland e. V.