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Das ist das Thema der Sendung "Terraxpress", am 13.12.2015 um 18:15 Uhr im ZDF.

Seit einiger Zeit gibt es wieder Wölfe in  Deutschland. Durch den Zuwachs der großen Raubtiere kommt es immer wieder zu Diskussionen zwischen Schafhaltern und Tierschützern wie mit dem "Problem" umgegangen werden soll. Die Schafhalter beklagen Verluste bei ihren Tieren durch Wolfsangriffe, Tierschützer sind strikt dagegen, dass Wölfe abgeschossen werden. Es wird also weiter nach Lösungen gesucht.


Mittlerweile sind einige Schafhalter z. B. in der Schweiz, Italien und auch in Deutschland dazu übergegangen, sich Esel als Schutz gegen Wölfe anzuschaffen. Wie sinnvoll das ist - oder auch nicht - mit dieser Frage beschäftigt sich die Sendung.

Der kritische Leser fragt sich hier: "warum Esel gegen Wölfe?" Die einfache Antwort lautet: Schutzzäune zu errichten kostet viel Geld und ist nicht überall gestattet. Hütehunde müssen ausgebildet werden und benötigen Aufsicht - auch das kostet Geld. Esel zum Schutz gegen Wölfe einzusetzen scheint also vor allem einen wirtschaftlichen Hintergrund zu haben.

Wir betrachten die Haltung von "Schutzeseln" mit einer gewissen Skepsis. Hier werden Esel gebraucht um andere Tiere vor Gefahren zu schützen, aber wird auch auf die Befürfnisse der Esel geachtet, wie zum Beispiel magere Weiden, Witterungsschutz besonders bei Regen, tägliche Gesundheitskontrolle u. v. m.

Weiter hat man uns auch schon von Fällen berichtet, in denen Esel von Wölfen gerissen wurden. Ein uns bekannter Züchter der Großeselrasse Martina Franca aus Italien erzählte uns kürzlich, dass er im Frühjahr dieses Jahres acht Fohlen und eine seiner Zuchtstuten verloren hat, als diese ihre Fohlen gegen Wölfe verteidigen wollte. Obwohl die Stute mutig kämpfte wurden sowohl Mutter als auch Fohlen von den Wölfen gerissen.

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Ankunft am Drehort mit unserem neu gestalteten Eselhänger.

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Christine und Sandor bereiten sich auf die Dreharbeiten vor.

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Die Dreharbeiten laufen...

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Ein Esel alleine im Wald - zum Glück sind hier keine Wölfe in der Nähe.

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Geschafft - die Aufnahmen sind "im Kasten" und wir sind etwas erschöpft aber zufrieden mit unserer Arbeit.