Esel in der Extremadura

Schön, wenn es klappt

Ich, Christine Möller, hatte in diesem Jahr wieder eine lehrreiche und inspirierende Reise, organisiert von der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V.). Diesmal führte es uns Interessierte nach Spanien, in die Extremadura. Dieser Landstrich grenzt im Westen an Portugal. Der Name Extremadura leitet sich ab von „extremos del Duero“ und bedeutet "„jenseits des Flusses Duero“. Die Landschaft ist wunderschön, die Art der Tierhaltung vor Ort noch sehr naturnah. Mir haben es natürlich besonders die Esel angetan. Artgerecht in großen Herden lebend, gemeinsam mit vielen langohrigen Artgenossen.

Esel in der Extremadura

In den Weiten der spanischen Extremadura.

Wer mich kennt, der weiß, dass es mir schwerfällt, die Pflege unserer Esel in andere Hände zu legen. Ich bin es gewohnt, täglich auf der Eselwiese zu sein, mich um die Tiere zu kümmern und dafür zu sorgen, dass es allen gut geht. Mehrmals wöchentlich begleite ich Eselwanderungen oder bereite andere Events vor.

Nur weil die "Eselmutti" für ein paar Tage von dannen zieht, um ihren Horizont zu erweitern, wollen die Esel trotzdem regelmäßig und pünktlich ihr Futter gereicht bekommen und auf einer gepflegten Wiese leben. Daher sind meine Exkursionen in neue Gefilde nur mit der tatkräftigen und kompetenten Unterstützung der anderen Eselfreunde möglich. Eselfreunde, die nicht nur die alltäglich anfallenden Routinearbeiten erledigen, sondern darüber hinaus viel leisten.

Bei uns leben 27 Langhohren und unser "Kurzohr-Esel", das Islandpferd Lysier. Viele dieser Tiere haben eine Geschichte hinter sich, die in der Gegenwart viel Zuwendung, auch in finanzieller Hinsicht bedarf. Mit unseren Angeboten, wie den beliebten Eselwanderungen ist es uns möglich, unseren Eseln ein artgerechtes Leben und die notwendigen Tierarztbehandlungen zu gewähren.

Damit wir keine Kundenanfragen abweisen müssen, sind dieses Mal Anja, Dörte und Lutz aktiv geworden. Sie haben nicht nur die Betreuung der Esel gesichert, sondern auch eine Eselwanderung begleitet - zur vollsten Zufriedenheit unserer Gäste. Wie gut unser Reserveteam funktioniert hat, kann man der Dankeschön-E-Mail entnehmen, welche mir zugesandt wurde:

Liebe Frau Möller,
 
gestern, da es am Sonnabend witterungsbedingt nicht geklappt hätte, haben wir nun, begleitet von Dörte, Lutz und Anja, eine wunderschöne und auch lehrreiche Wanderung mit „Locke“ und „Zottel“ und natürlich „Kaatje“ gemacht und einen tollen Tag erlebt. Neben dem Erlebnis an sich, diese bezaubernden und interessanten Tiere so hautnah zu erleben, hatten insbesondere Dörte, wie auch Lutz und Anja durch ihre Kompetenz und ihre Art, uns mit dem für uns doch bis dato völlig unbekannten Metier vertraut zu machen, ihren Anteil an einem für uns unvergesslichen Tag.

Ihnen persönlich, wie auch allen anderen Eselfreunden, Helfern und Unterstützern ein großes Dankeschön und alles Gute für die Zukunft.

 

Diesem Dank an Anja, Dörte und Lutz möchte ich mich hier ausdrücklich anschließen und ihn erweitern auf alle anderen Helfer, die mir ein paar erholsame Tage ermöglicht haben. Ihr seid einfach klasse. Dankeschön sagt

Eure Christine

Eselfreunde im Havelland e.V. - Eselwanderung im April

Dörte und Anja, die Esel Kaatje und Donkey, gemeinsam auf Wanderung mit unseren Gästen.

 

Eselfreunde im Havelland e.V. - Eselwanderung im April

Schön ist es, die Natur in liebenswerter Begleitung zu erleben und Menschen mit Sachverstand bei sich zu haben, die einen begleiten.