Die Esel an der neuen Futteraufe

Aber wie soll´s funktionieren, fragen sich unsere Esel.

Auf der BraLa, der Brandenburger Landwirtschaftsmesse, die alljährlich bei uns in Paaren / Glien stattfindet, da stand sie - die wunderschöne, praktische Futterraufe. Glänzend und neu und für einen kleinen gemeinnützigen Verein aus dem Havelland unerschwinglich. Nun steht sie hier bei uns auf der Eselkoppel. Wie kam es dazu? Haben wir etwa geheime Reserven? Nee, die haben wir nicht. Es gibt aber Menschen, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt. Dörte und Lutz, den regelmäßigen Besuchern unserer Seite bereits als einfallsreiche Bastler wohlbekannt, haben sie für die Esel gesponsert. Als Christine am Telefon erfuhr, dass sie die Raufe für die Esel bestellen soll, hatte sie Freudentränen in den Augen.

Die neue Futterraufe für die Esel wird angeliefert.

Der große Truck von Patura war schon ein echter "Hingucker" auf dem Feldweg an unserer Eselkoppel.

Mitte Juni war es soweit. Die Raufe wurde geliefert. Mit dem kleinen, quadratischen "Blechhaufen" konnten unsere Esel aber erstmal nichts anfangen. Neugierig wie immer haben sie das neue Teil natürlich sofort in Augenschein genommen, doch was das darstellen soll, war ihnen nicht sofort klar.

Lutz beim Aufbau der Futterraufe.

 Lutz montiert die Futterraufe.

Doch nachdem Lutz, mit tatkräftiger Unterstützung vonseiten weiterer Eselfreunde, die Heuraufe aufgebaut hatte, war die Angelegenheit schon einleuchtender. Dennoch waren die Esel noch etwas verwirrt. Fehlte da nicht noch etwas?

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 Ratlose Esel vor der leeren Futterraufe - hier fehlt doch noch was.

Klar fehlte etwas. Eine Futterraufe, in der sich nichts Essbares befindet ist, nicht nur aus der Sicht unserer Esel, ziemlich nutzlos. Also wurde sie mit reichlich frischem Stroh befüllt und die Esel waren zufrieden. Jetzt konnte eins und eins zusammengezählt werden und alle Fragen waren geklärt.

raufe 04Flauschi testete auch sofort, ob das Stroh immer noch so schmackhaft ist, wie er es bei uns gewohnt ist.

 

Wir sind sehr glücklich mit der neuen Futterraufe. Einerseits wird weniger Futter verschwendet und dieses ist auch noch vor Witterungseinflüssen geschützt, andererseits ist der Zeitaufwand für die Eselfütterung deutlich gesunken. Dadurch haben wir wieder mehr Zeit für die Durchführung von Eselwanderungen, womit wir ja den Unterhalt für unsere Langohren verdienen.

 

Liebe Dörte, lieber Lutz,

ein ganz dickes liebes Dankeschön an Euch beide. Wir sind überglücklich, dass Ihr Teil unserer Eselgemeinschaft seid. Wir spüren und sehen bei all Euren Aktionen, wie sehr Euch die Tiere am Herzen liegen und wie wichtig Euch ihr Wohlergehen ist. Dass ihr zu uns gefunden habt ist mehr als Glück - es ist eine Fügung.

Danke sagen Eure Eselfreunde.