Esel Donkey, Esel Locke und Christine
Die Grüne Woche mit Donkey und Locke.
 
Liebe Eselfreunde,
 
wir, die Esel Donkey und Locke, erzählen Euch von unserer aufregenden Zeit auf der internationalen Grünen Woche in Berlin. Seit wir vor einem Jahr zu den Eselfreunden im Havelländer Ort Paaren gezogen sind, haben wir viel gelernt und erlebt. Der Aufenthalt auf dem Messegelände der Hauptstadt war unser bisher größtes Abenteuer. Am 18. Januar, als wir unser Quartier vor Ort bezogen, war alles fremd aber dennoch ruhig, beinahe langweilig. Wir sahen uns alles in Ruhe an und schliefen in einer komfortabel hergerichteten Box.
 
Eselfreunde Verkaufswagen
Am Abend vor Eröffnung der Messe war alles fertig vorbereitet und wir Esel hatten Zeit, um uns in die neue Umgebung einzugewöhnen. 
 
Als am nächsten Tag die Türen für die Besucher geöffnet wurden, änderte sich das mit der Langeweile sehr schnell. Wir hätten wirklich nicht gedacht, dass es so viele Menschen gibt, die gleichzeitig an einem einzigen Ort verweilen. Hunderte kamen uns besuchen, lobten unser weiches Fell und bewunderten unsere fantastischen Ohren. Ja, wir Esel sind wunderschön und sehr liebenswert. Das bestätigten auch all jene, welche uns nicht nur betrachten durften, sondern uns in der Box besuchten, um uns ein paar Streicheleinheiten zukommen zu lassen. Solche Momente haben wir genossen.
 
Menschen und Esel
 Viele Menschen besuchten uns auf der grünen Woche und einige von ihnen ...
 
Menschen und Esel
... durften uns auch persönlich kennenlernen.
 
Prominente Persönlichkeiten, wie Tiertrainerin Nicolle Müller ließen sich ebenso bei uns Langohren blicken, wie die Kurfürstin von Oranienburg.
 
An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei Fotograf Jürgen Ohlwein, der dafür gesorgt hat, dass wir alle von unserer besten Seite abgelichtet wurden. Wenn Ihr mehr von Herrn Ohlwein sehen möchtet, besucht ihn auf seiner Internetseite - www.photo-touren.de.
 
Foto: Jürgen Ohlwein | Tiertrainerin Nicolle Müller auf Eselbesuch.
Tiertrainerin Nicolle Müller beweist auch bei uns, dass sie wirklich ein Händchen für alle Tiere hat.
 
Foto: Jürgen Ohlwein | Die Kurfürstin von Oranienburg bei uns Eseln.
Adliger Besuch bei uns Eseln. Ob wir das mit der Goldesel-Geschichte so glauben können? Wir sind nicht ganz sicher.
 
Uns Eseln waren aber die vertrauten Gesichter, trotz all der Komplimente und der lieben Worte, deutlich wichtiger. Während dieser aufregenden Tage war es wohltuend, Menschen an unserer Seite zu wissen, die wir gut kennen und denen wir vertrauen können.
 
Esel Donkey mit Eselfreundin Jeannette
Jeannette war immer zur Stelle, wenn wir die Nähe eines vertrauten Menschen wünschten.
 
Eselfreunde Verkaufswagen
Ein Super-Team im Eselfreunde-Informationsstand, waren wie immer Renate und Peter.
 
Abwechslung und Bewegung wurden uns, in Form von Auftritten, in der großen Schauhalle geboten. Mit unserer Freundin Christine Möller waren wir mehrmals dort. Gerne hätten wir ein bisschen herumgetobt und uns im weichen Sand gewälzt, da wir aber so hübsch zurechtgemacht waren, haben wir uns als wohlerzogene Esel präsentiert. Wir glauben, Christine war sehr zufrieden mit uns.
 
Esel Donkey, Esel Locke und Christine
In der Vorführhalle haben wir uns vorbildlich präsentiert. Wie glücklich Christine mit unserem Auftritt war, könnt Ihr an ihrem Gesicht ablesen. 
 
Poitou Esel
Es gab auch andere Esel auf der Grünen Woche. Hier seht Ihr die Poitou-Esel von der Arche Warder.
 
Am Abend traten die Besucher den Heimweg an, die Türen wurden geschlossen und es kehrte Ruhe in die Messehallen ein. Diese Momente haben wir, gemeinsam mit unseren Zweibeinern sehr geschätzt. Wir konnten beisammen sitzen und einfach die Gegenwart der anderen genießen.
 
Esel Donkey, Esel Locke und Pino
Diesen schönen Moment nach Feierabend teilten wir mit unserem guten Freund Pino.
 
Unsere abschließende Meinung zur internationalen Grünen Woche in Berlin: Wir haben interessante Tage erlebt und viele unterschiedliche Zweibeiner kennen gelernt. Das Essen war wie gewohnt, weshalb wir nicht ganz verstanden haben, warum viele Menschen über die "kulinarische Vielfalt" geredet haben. Doch in dieser Hinsicht sind wir sowieso eher konservativ. Es war eine Abwechslung zum Eselalltag im Havelland, besonders in diesem nass-kalten Winter.
 
Nun sind wir sehr froh, wieder bei unseren Freunden in der Eselherde zu sein. Abwechslung in allen Ehren doch zu Hause ist es immer am schönsten. Wir haben viel gelernt und können unseren langohrigen Kameraden eine Menge toller Geschichten erzählen. Wenn wir uns Daheim wieder eingelebt haben blicken wir freudig in die Zukunft, denn auch in diesem Sommer haben wir noch jede Menge schöner Erlebnisse vor uns, in Form von Eselwanderungen und wundervollen Tagen, an denen wir die Sonne auf unserer Eselweide genießen können.
 
Viele Grüße und ein herzliches Iiihh-Aahh,
 
Eure Messe-Esel Donkey und Locke